Barrierefrei (um-)bauen – Die barrierefreie Küche

In den letzten Blogbeiträgen haben wir Ihnen bereits die Vorgehensweise für barrierefreie (Um-)bauten und einen barrierefreien Badumbau vorgestellt. Heute möchten wir Ihnen erläutern, wie Sie ihre Küche und Wohnräume langfristig effizient umbauen können!

Die Küche ist für über 30 Prozent der Menschen der Mittelpunkt des Hauses! Als Arbeitsbereich, in dem sich pflegebedürftige Personen viel bewegen, kommt dem funktionalen Umbau ein großer Stellenwert zu. Eine barrierefreie Küche bedeutet Sicherheit, mehr Lebensqualität und die Möglichkeit, weiterhin selbstbestimmt einen großen Teil des Alltags zu bewältigen.

Kriterien für die rollstuhlgerechte Barrierefreiheit nach DIN 18040-2

Genügend Freifläche

Für genügend Bewegungsfreiheit fordert die DIN-Norm in einer barrierefreien Küche eine Bewegungsfläche von 120 x 120 cm., bei Rollstuhlfahrern von 150 x 150 cm.

Breiter, unterfahrbarer Esstisch

Bei einem Essplatz schreibt die DIN-Norm eine Breite von etwa 80 cm vor. Darüber hinaus empfiehlt sich ein unterfahrbarer Tisch (ca. 60 cm Höhe), der zwischen den Standbeinen des Tisches breit genug ist, damit Rollstuhlfahrer entsprechend rangieren können.

Effiziente Anordnung der Arbeitsfelder

Zusätzlich zeichnet sich eine barrierefreie Küche dadurch aus, dass die Arbeitsfelder so angeordnet sind, dass die nutzende Person ergonomisch und kraftsparend arbeiten kann. Idealerweise sollten die Wege innerhalb der Küche ohne längere Zwischenwege und mit einer einfachen Drehbewegung erreichbar sein. Für Tätigkeiten im Sitzen wie Spülen, oder Gemüse schneiden ist ausreichend Beinfreiheit wichtig.

Nicht DIN-festgeschriebene Empfehlungen für eine barrierefreie Küche

Vor dem Einbau von Küchenelementen sollten Sie unbedingt die optimale Höhe der Arbeitsflächen festlegen, die sich nach der Art der körperlichen Beeinträchtigung richtet. Die folgenden individuell anpassbaren Küchenelemente sind Empfehlungen, die zusätzlichen Komfort und Flexibilität ermöglichen:

  • Arbeitsflächen und Oberschränke, die höhenverstellbar sind
  • Kochfelder, die kein Übergreifen erfordern
  • Brauseschlauch in der Spüle zum Ausziehen
  • Schubladen bzw. Auszüge, statt Schränken mit Türen
  • Rollcontainer für zusätzlichen Stauraum
  • Backofen mit Teleskopauszügen und schwenkbarer Drehtür

Beantragung von Förderungen für den barrierefreien Küchenumbau

Der altersgerechte Umbau der eigenen vier Wände wird in vielen Fällen staatlich gefördert. Weitere Informationen dazu können Sie auf der Internetseite der KfW-Bank nachlesen. Wenn die betroffene Person pflegebedürftig ist und der Umbau die Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person erhöht, zahlt zudem die Pflegekasse bis zu 4.000 Euro für den Umbau einer barrierefreien Küche.

Konzeptbau Neppel

Wir sind Ihr Ansprechpartner für barrierefreie (Um-)bauten!
Projektentwicklung, Projektmanagement, Bauherrenbetreuung, sowie Altbausanierungen.
Wir sind für Sie da – vom ersten Kontakt bis zur Übergabe und auch darüber hinaus.

Ob barrierefreie Küchen, rollstuhlgerechte Türen, rutschfeste Bodenbeläge oder Schwellenabbau – Wir beraten wir Sie gerne! Sprechen Sie uns an.

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